Die Tierbetreuung von der Steuer absetzen

Der Bundesfinanzhof, Deutschlands höchstes Gericht für Steuern, hat 2015 entschieden, dass die Betreuung eines Haustiers in den eigenen vier Wänden des Tierbesitzers als haushaltsnahe Dienstleistung absetzbar sein kann. Denn das Füttern, die Fellpflege und die Reinigungsarbeiten sowie das Ausführen und Spielen, seien Aufgaben, die regelmäßig anfallen und üblicherweise vom Besitzer selbst erledigt werden.

Ist Herrchen oder Frauchen auf Arbeit oder ohne den Vierbeiner in Urlaub, müssen die Aufgaben von einem Dienstleister übernommen werden - dementsprechend können Sie die Kosten dafür auch in der Steuererklärung eintragen. Aber Achtung: Bei der Betreuung Ihres Hundes gilt die gleiche Einschränkung wie beim Hundefriseur. Kommt der Vierbeiner in eine Hundepension oder eine Hundetagesstätte, können Sie die Kosten nicht absetzen. Für eine Steuerersparnis muss das Tier tatsächlich bei Ihnen zu Hause betreut werden (siehe mobile Hundebetreuung). Hiervon ausgenommen ist jedoch der mobile Gassi Service, da Ihr Hund dann das Grundstück und sein Zuhause verlassen muss und dies zählt dann nicht mehr als haushaltsnahe Dienstleistung. 

Denken Sie auch bei der Betreuung Ihres Hundes daran, dass Sie eine Rechnung brauchen und diese per Überweisung begleichen müssen. Außerdem können nur die Arbeits- und Fahrtkosten abgesetzt werden, nicht aber die Kosten für Futter und andere Materialien.

(Viola C. Didier / smartsteuer)

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